Bahn- und Busunternehmen

Qualität im öffentlichen Verkehr messbar machen

Qualität im Nahverkehr wird von Menschen erhoben, die am Bahnsteig stehen und im Fahrzeug mitfahren. MAF macht daraus Daten, die über Erheber, Linien und Monate hinweg vergleichbar bleiben.

Die Aufgabe

Eine Qualitätserhebung entsteht dort, wo es unbequem ist: am Bahnsteig, im Fahrzeug, bei schlechter Verbindung, unter Zeitdruck. Damit die Zahlen am Ende etwas bedeuten, müssen unterschiedliche Erheber denselben Sachverhalt gleich erfassen — sonst misst die Auswertung die Erheber und nicht die Qualität.

Die Lösung

Eine Android-Anwendung, die offline vollständig arbeitet und später synchronisiert, geführt von einem definierten Kriterienkatalog statt von Freitext. Die Webseite plant die Erhebungen, verwaltet den Katalog und wertet die Ergebnisse strukturiert aus.

Das Ergebnis

Erhebungen bleiben über Erheber, Linien und Zeiträume hinweg vergleichbar, und die Messmethode selbst ist gegenüber dem Auftraggeber darstellbar.

Der schwierige Teil einer Qualitätsmessung ist nicht die Auswertung, sondern die Erhebung. Sie findet dort statt, wo niemand in Ruhe tippt: am Bahnsteig, im fahrenden Zug, im Bus bei schlechter Verbindung. Eine Anwendung, die dabei auf das Netz angewiesen ist, verliert genau die Erhebung, die gerade gemacht wurde.

MAF arbeitet deshalb vollständig offline und synchronisiert, wenn wieder Verbindung besteht. Die Erfassung folgt einem definierten Kriterienkatalog mit klaren Ausprägungen statt Freitextfeldern — nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Freitext die Vergleichbarkeit zerstört, auf der die ganze Auswertung beruht.

Auf der Webseite werden Erhebungen geplant, der Katalog gepflegt und die Ergebnisse ausgewertet. Dass der Katalog versioniert ist, ist dabei kein Detail: Wenn sich ein Kriterium ändert, muss weiterhin erkennbar bleiben, gegen welche Fassung eine ältere Erhebung gemessen wurde.

Referenzen

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