Städtische Europaförderagentur
Monitoring für Projektträgerorganisationen
Ein Programm besteht aus vielen Trägern, die jeweils für sich berichten. MOCBC führt Fortschrittsberichte und Auszahlungen so zusammen, dass die Programmebene sichtbar wird, ohne den Einzelfall zu verlieren.
Die Aufgabe
Ein Programm der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit besteht aus Organisationen in verschiedenen Ländern, die weder ein gemeinsames System noch ein gemeinsames Vokabular haben. Monitoring heißt hier, Berichte vergleichbar zu machen, ohne den einzelnen Träger in eine Form zu zwingen, die seine Arbeit nicht beschreibt.
Die Lösung
Eine gemeinsame Berichtsstruktur, in der jeder Träger für sich einreicht, und eine Programmsicht, die aggregiert, ohne den Bezug zum einzelnen Bericht zu kappen. Fortschritt und Auszahlung stehen dabei nebeneinander statt in zwei getrennten Ablagen.
Das Ergebnis
Programmebene und Einzelprojekt liegen einen Schritt auseinander: Jede aggregierte Zahl lässt sich bis zu dem Bericht zurückverfolgen, aus dem sie stammt.
Monitoring in einem Kooperationsprogramm ist weniger ein Berichtsproblem als ein Übersetzungsproblem. Die Träger arbeiten in verschiedenen Ländern, unter verschiedenen Verwaltungsgewohnheiten, und beschreiben ähnliche Tätigkeiten mit unterschiedlichen Begriffen. Wer daraus eine Programmzahl bildet, trifft eine Entscheidung darüber, was als gleich gilt.
MOCBC macht diese Entscheidung sichtbar, statt sie in einer Auswertung zu verstecken. Die Berichtsstruktur ist gemeinsam, die Einreichung bleibt beim einzelnen Träger, und jede aggregierte Zahl behält den Weg zurück zu den Berichten, aus denen sie entstanden ist.
Fortschritt und Auszahlung liegen dabei bewusst nebeneinander. Getrennt abgelegt, beantworten sie jeweils nur eine halbe Frage — und die Frage, die eine Programmbehörde tatsächlich stellt, verbindet immer beide.